Die Adventzeit ist eine ganz besondere Zeit im Jahr für die Familien im Land. Denn sie schafft es, dass Jung und Alt wieder näher zusammenrücken und längst vergessene Traditionen wieder aufleben dürfen. Denn der Advent ist mehr, als der Glitzer in den Schaufenstern, der ersehnte erste Schnee und klirrende Kälte. In der Adventzeit leben Mythen wieder auf und längst vergessene Märchen werden wieder erzählt. Kind mit Adventskranz zu Weihnachten

Stimmige Adventzeit-Tipps für Familien

… denn familiäre Rituale stärken die Adventzeit

Der Adventkranz

Dieser Kranz führt die familiären Rituale eindeutig an. Der stimmungsvolle Kerzenschein rückt jeden einzelnen Adventsonntag in ein ganz besonderes Licht. Und die Gemeinsamkeit ist dann richtig spürbar, wenn die Weihnachtslieder sanft erklingen. Wenn die Familie ihren Adventkranz selbst binden möchte, dann darf sie einen Herbstspaziergang machen und nach Schätzen in der Natur suchen. Nach grünem Tannenreisig und prächtigen Tannenzapfen wird die Familie schnell fündig. Denn für den Kranz werden verschiedene Zweige jeglicher Art, ein ringförmiges Gerüst, Bindedraht und eine Schere benötigt. Und schon kann es losgehen. Während Papa die Zweige zerkleinert, bindet Mama diese stufenweise aufeinander. Die Kinder sind für das Verzieren zuständig, verschiedenfärbige Bändchen werden auf den Kranz gebunden. Natürlich dürfen die farbig abgestimmten Kerzen nicht fehlen. Wenn kleine Kinder im Haushalt sind, sollte zu LED-Kerzen statt zu herkömmlichen Kerzen gegriffen werden. Die Kerzenhalter brauchen an der Unterseite einen langen Dorn, so lassen sie sich gekonnt von Kinderhand in den Adventkranz stecken. Das Schmuckstück, das die ganze Familie gemeinsam erschaffen hat, ist somit fertig.

In der Adventzeit gemeinsam die Wohnung dekorieren

Die eigenen vier Wände dürfen natürlich auch in weihnachtlichen Glanz eingetaucht werden. Die klassische Pflanze, die die Adventzeit einläutet, ist der bekannte Weihnachtsstern. Ihn gibt es im klassischen Rot oder im modernen Rosa. Über einen schmucken Kranz an der Eingangstür freuen sich alle Besucher, für Kinder wird dieser Kranz zum Highlight, wenn er die passende Beleuchtung aufweist. Lichterketten, Sterne, Blütenzweige und Girlanden mit LED-Funktion, da kommt weihnachtliches Flair bei Alt und Jung auf und erfasst sogar Weihnachtsmuffel. Im Vorgarten oder am Balkon dürfen sich dann noch beleuchtete Objekte einfinden. Das warme Licht weist dem Christkind am Heiligen Abend bestimmt den Weg.

Der Besuch am Weihnachtsmarkt

Basel

Er darf auf gar keinen Fall fehlen. Denn jeder erinnert sich gern zurück auf diesen Besuch. Als der Duft von frischen Bratwürsten in der Luft lag und tausende Lichter den Weg ausleuchteten. Die Schweiz hat viele beeindruckende Weihnachtsmärkte zu bieten. Der größte unter ihnen ist wohl der Weihnachtsmarkt in Basel. Basel ist eine beeindruckende Stadt und genauso beeindruckend ist auch der hiesige Weihnachtsmarkt.

Stein am Rhein

Wer es eine Nummer kleiner haben möchte, der besucht Stein am Rhein. Die Burg Hohenklingen und die bunten Fassaden der hiesigen Fachwerkhäuser charakterisieren diese Stadt. Eine Stunde von Zürich entfernt, liegt diese sehenswerte, alte Stadt und deren Weihnachtsmarkt.

Montreux

Kinder wird der Weihnachtsmarkt von Montreux auf seine Weise beeindrucken. Denn dieser Markt ist ganz und gar auf kleine Besucher eingestellt. Im dortigen Rentierpark dürfen die Tiere bestaunt werden. Ein Elfendorf öffnet seine kleine Pforten und ein Postbüro des Weihnachtsmanns ist ebenfalls dort ansässig. Also nicht die Wunschzettel vergessen! Auch die Eltern werden von dem einzigartigen Ambiente angetan sein, denn Montreux ist eingebettet zwischen dem Genfer See und den Alpen. Zudem wartet ein mittelalterlicher Markt mit unzähligen weihnachtlichen Eindrücken auf die kleinen und großen Besucher.

Die Weihnachtsbäckerei ist geöffnet

Denn es gibt nichts Größeres für Kinder, wenn sie sich selbst als Konditor üben dürfen. Die kleinen flinken Hände zaubern aus dem ausgerollten Teig viele Plätzchen. Die nur mehr darauf warten, goldbraun gebacken zu werden. Natürlich darf das Verzieren mit reichlich buntem Streusel nicht fehlen. Was von Kinderhand gemacht wurde, muss sich nicht wie ein Ei dem anderen gleichen. Ihre Kekse sind krumm, kräftig verziert und mit vielen Klecksen. Mag wohl das Backen bei jungen Familien etwas in Vergessenheit geraten sein, weil doch der Konditormeister sein Handwerk versteht. Das Erlebnis zu backen ist einzigartig und wird nicht frei Haus mit der bestellten Menge Kekse geliefert. Darum, selbst ist die Familie.

Die Weihnachtspost gemeinsam erledigen

Auch wenn Ihr Nachwuchs noch nicht die Schulbank drückt, so lassen Sie ihn daran teilhaben. Die Eltern übernehmen das Schreiben, während sich die Schützlinge mit einer kleinen Zeichnung verewigen. Schön ist es auch für das Kind mitzuerleben, wenn Weihnachtspost eintrudelt und der Postkasten so manche bunte Überraschung in Form einer Karte birgt.

Mit Weihnachtskarten von Kartenbauer den Zauber von Weihnachten festhalten

  So sollten harmonische Adventtage gestaltet werden, die nicht nur das Kinderherz erwärmen, sondern auch für die Erwachsenen eine warme und freundliche Atmosphäre zu Hause schaffen.