Als der Staatsbeamte Henry Cole im Jahre 1843 die erste Weihnachtskarte in Auftrag gab, hätte sich wohl niemand träumen lassen, wie beliebt diese Tradition noch werden würde. Nachdem jahrelang sogenannte Wunschblätter verschickt wurden – wunderschön verzierte Briefbögen mit einem Bild und persönlichen Zeilen, setzten sich später herkömmliche Grusskarten durch. Doch durch den Durchbruch des Internets wandelt sich auch diese liebgewonnene Tradition wieder, denn immer mehr Menschen verschicken statt einer Papierkarte virtuelle E-Cards. Dabei handelt es sich um elektronische Postkarten. Der Begriff setzt sich aus den englischen Wörtern „electronic“ und „postcard“ zusammen und sorgt seit einigen Jahren für Heiterkeit im Mail-Postfach. Kann eine E-Card wirklich klassische Karten ersetzen? Dieser Frage möchten wir in unserem heutigen Blogbeitrag nachgehen.

Vor- und Nachteile von E-Cards

Gerade jetzt vor Weihnachten Sie vielleicht vor der Frage, wie oder was Sie zu Weihnachten an Bekannte, Geschäftspartner oder Kunden schicken sollen. In den letzten Jahren ist es in da Mode gekommen, von der klassischen Karte Abstand zu nehmen und eine E-Card zu verschicken.

Die Vorteile liegen wohl klar auf der Hand:

  • Es gibt unzählige E-Cards zu jedem Anlass, wodurch sie immer das perfekte Motiv für Ihre Bildgrüsse finden. Egal ob Weihnachten, Muttertag oder Hochzeiten – es gibt unzählige elektronische Postkarten zur Auswahl.
  • Deren Bilder sind längst nicht mehr von schlechter Qualität, sondern bestechen immer öfter durch wunderschöne HD-Grafik.
  • Der Zeitaufwand eine E-Card – auch an mehrere Personen- zu versenden hält sich stark in Grenzen. In wenigen Minuten haben Sie sich ein Motiv ausgesucht, eventuell noch ein paar persönliche Worte dazu geschrieben und die Empfänger eingetippt – schon geht ihr Gruss auf Reisen. Auch der Versand über die Serienbrief-Funktion Ihres Textverarbeitungsprogrammes (z.B. Word) erleichtert den Aufwand immens.
  • Oftmals sind E-Cards kostenlos.

Doch diese Standardisierung hat auch ihre Tücken:

  • Viele Anbieter von E-Cards schicken leider haufenweise Werbung mit den virtuellen Postkarten, wodurch die Karte ihren Flair verliert.
  • Lesen Sie vorher in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen nach, wofür Ihre eingegebenen Daten genutzt werden dürfen. Einige schwarze Schafe nehmen sich das Recht heraus, Ihre E-Mail-Kontakte weiterzuverkaufen, wodurch die Empfänger Ihrer E-Cards möglicherweise schon bald durch Spam belästigt werden.
  • Immer mehr Anbieter von E-Mail-Adressen im Internet verfügen über einen sehr scharfgeschaltenen Spam-Filter, wodurch es sein kann, dass Ihre gut gemeinte E-Card direkt im Spam-Ordner landet und nie gesehen wird.
  • Bei E-Cards fehlt sehr oft die persönliche Note und sie geraten schnell in Vergessenheit.
Wenn Sie die herkömmlichen Papierkarten nicht schön finden, stellen selbst gestaltete Grusskarten eine wunderbare Alternative dar. Mit dem Karten-Editor von Kartenbauer.ch können Sie in wenigen Minuten wunderschöne Karten gestalten, bei denen Sie Motive und Texte frei wählen können. Der Bestellvorgang ist genauso schnell abgeschlossen und dann heisst es nur noch kurz warten, bis das Paket mit den selbsterstellten Grusskarten bei Ihnen eintrifft.

E-Card ist nicht gleich E-Card

Achten Sie bei der Auswahl Ihrer E-Card unbedingt auf das Format in dem die Karte versendet wird. Einige Karten werden direkt in der E-Mail dargestellt, andere können nur im Browser angesehen werden. Letzteres stellt oft bei Computern von geschäftlichen Kontakten ein Problem dar: Wenn es sich bei Ihrem Gruss um eine animierte E-Card im Flash-Format handelt, kann sie vielleicht nicht auf dem Rechner des Empfängers dargestellt werden, weil diese Funktion bei vielen Firmen aus Sicherheitsgründen deaktiviert ist.