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Vom Tod und Sterben in verschiedenen Kulturen

Früher oder später spielt der Tod im Leben eines Menschen eine mitunter grosse Rolle. In den meisten Fällen zeigt das Ableben eines geliebten Familienmitgliedes auf, dass das Leben endlich ist. Was vorher höchstens in vagen Zügen bewusst war, wird nun zur Realität. Die Bestattung und die damit verbundenen Rituale in der Schweiz haben vor allem den Sinn, den Hinterbliebenen einen Ort der Trauer zu geben. Im Rahmen der Beerdigung erinnern sich die Anwesenden gemeinsam an den Verstorbenen, tauschen sich aus und finden im Grabstein einen Ort, an den sie im Gedenken an die betreffende Person zurückkehren können. Blumen, Trauerkarten und Kränze spielen bei dieser Zeremonie genauso eine grosse Rolle wie Kerzen und eventuell ein Bild des Verstorbenen am Sarg. Im Laufe der letzten Jahrhunderte haben sich die Rituale in Bezug auf eine Bestattung in Schweiz immer weiter verändert. Neben Feuer- und Erdbestattungen fanden auch immer modernere Varianten, beispielsweise die Seebestattung, Anklang bei den Trauernden. Haben Sie sich jedoch schon einmal gefragt, wie Beerdigungen und deren Rituale in anderen Kulturen zelebriert werden? Bei näherer Betrachtung existieren eklatante Unterschiede im Vergleich zu den Bestattungsarten, die wir hier in der Schweiz kennen.

Tod und Wiedergeburt

Massgeblich für die Art, wie eine bestimmte Kultur mit dem Tod eines Menschen umgeht, ist der Glaube. Viele religiöse Gemeinden bzw. Glaubensrichtungen sind, im Gegensatz zur christlichen Meinung, davon überzeugt dass der Tote nicht ins Paradies, das Fegefeuer oder die Hölle kommt, sondern wiedergeboren wird. Verständlicherweise hat diese Meinung auch einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Rituale im Rahmen einer Beerdigung. Wie präsent der Tod beispielsweise auf den Phillippinen ist, beweist die Tatsache, dass der Leichnam eines Verstorbenen nicht selten Tage oder sogar Wochen zuhause aufgebahrt wird. Der Sinn hinter dieser Prozedur ist die Überzeugung, dass jedes Familienmitglied bzw. jeder Freund die Möglichkeit haben sollte, der Beerdigung, die trotz des christlichen Glaubens stark von Naturreligionen beeinflusst ist, beiwohnen können sollte.

Die Seele und der Himmel

Tibet gilt als eines der bekanntesten Länder wenn es um Glaube und Religion geht. Die Menschen lassen ihren verstorbenen Angehörigen hier eine so genannte “Himmelsbestattung” zukommen. Mit ihrer Hilfe soll die Seele den Körper über den Kopf verlassen und direkt in den Himmel fahren. Wann diese Zeremonie am besten stattfinden kann, wird durch einen Wahrsager festgelegt. Der Seele des Verstorbenen kommt in diesem Zusammenhang eine grosse Bedeutung zu. Die Hinterbliebenen sind daher insofern für das Wohl des Toten verantwortlich, als dass sie dafür sorgen müssen, dass er in der Zeit zwischen dem Zeitpunkt des Todes und der eigentlichen Beerdigung den Boden nicht berührt. Dies hätte sonst zur Folge, dass die Seele auf der Erde gefangen sei. Am Tag der Bestattung wird die Seele im Idealfall von den so genannten “Mönchsgeiern” abgeholt und in den Himmel begleitet.

Die Trennung von Körper und Seele

Auch in Indien sind die Menschen der Ansicht, dass sich Körper und Seele nach dem Tod trennen müssen, damit die Wiedergeburt vollzogen werden kann. Die sterblichen Überreste der Menschen werden daher verbrannt. Die verbleibende Asche wird in einen Fluss gestreut. Nach einem Monat findet erneut eine Feierlichkeit statt, in deren Rahmen Reis geopftert wird. Neben dem Gedenken an den Verstorbenen hat diese Opfergabe, die nur von männlichen Nachfahren erbracht werden kann, jedoch auch einen egoistischen Hintergrund. Sie soll, laut indischem Glauben, auch die eigene Wiedergeburt erleichtern.

Der Umgang mit dem Tod

Menschen verschiedener Kulturen gehen unterschiedlich mit dem Tod um. Die Beschäftigung mit dem Thema ermöglicht es, sich auf psychologischer Ebene mit einem eher unbequemen Problem auseinander zu setzen, zu hoffen und sich damit das Leben auf der Erde ein wenig  zukunftsorientierter zu gestalten.

Tradition vs. moderne Technik: Die richtige Dankeskarte

Erinnern Sie sich noch an diese Standardsätze aus Ihrer Kindheit? “Sitz gerade, sonst kriegst du einen krummen Rücken!” – “Sitz nicht auf Steinen, dein Po wird sonst kalt” – und der Klassiker “Wie sagt man, wenn man etwas bekommen hat?” In den meisten Fällen folgte dann schnell ein rausgepresstes Danke, weil man schon mit den Gedanken bei dem Geschenk war. Doch wieso ist Danke sagen so wichtig?

Danke ist mehr als ein Wort

Auch in unserer hochtechnisierten Welt ist es unerlässlich für ein schönes Miteinander, sich zu bedanken – denn Danke ist nicht nur eine Floskel. Es zeigt, dass man die Mühe des anderen wahrgenommen hat und man dafür Respekt zollt. Dabei muss es sich nicht immer um teure Geschenke handeln, denn selbst kleine Gesten im Alltag, wie das Aufhalten einer Tür, Rauslassen aus einer Nebenstrasse oder Aufstehen in der Bahn ist wichtiger Schmierstoff für Miteinander. Mindestens genauso wichtig ist es, in einer Beziehung Danke zu sagen – was heutzutage noch weit öfter untergeht, als fremden gegenüber. Oft halten Menschen es einfach für selbstverständlich, was der andere jeden Tag leisten. Manche haben sogar das Gefühl, dass es einfach so sein muss – und daher ein Danke unnötig ist. Doch mit der Zeit kann es dadurch auch passieren, dass der Partner sich nicht mehr wertgeschätzt fühlt.

Weitere gute Gründe um Danke zu sagen

Doch nicht nur im Alltag kommen wir immer mal wieder in die Situation Danke zu sagen, es gibt auch Situationen, in denen es einfach zum guten Ton gehört, sich zu bedanken. Beispiele dafür sind
  • eine Eheschliessung und die anschliessende Hochzeit Dankeskarte für das schöne Beisammensein oder die überbrachten Geschenke.
  • Aber auch die Glückwünsche und Gratulationen anlässlich der Geburt eines neuen Lebens sind eine gute Gelegenheit, eine Baby Dankeskarte an Verwandte, Freunde und Arbeitskollegen zu verschicken.
  • Weniger schön ist der Tod eines geliebten Menschen, doch in der schweren Zeit ist es oft einfacher, mit einer Karte Danke zu sagen, als jeden anzurufen und für die Unterstützung und Beileidsbekundung zu danken.

Richtig Danke sagen

Doch egal wofür Sie Ihren Dank ausdrücken wollen – wichtig ist, dass Sie es tun! Dank moderner Technik stehen Ihnen inzwischen ganz verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Einerseits gibt es natürlich immer noch die klassische Dankeskarte, die man ganz online sogar individuell gestalten kann um einem lieben Mitmenschen ganz individuell zu danken. Aber auch E-Cards bzw. elektronische Postkarten bieten in Zeiten des Internets eine schnelle Möglichkeit, seinen Dank zu zollen. Egal für welchen Weg Sie sich entscheiden, wichtig dabei ist die persönliche Note. Vor allem bei Dankeskarte in Papierform haben Sie tolle Möglichkeiten:
  • Fügen Sie der Karte beispielsweise ein Foto des Hochzeitspaares, Baby oder Verstorbenen bei.
  • Schreiben Sie ein paar persönliche Worte dazu, die von Herzen kommen.
  • Nutzen Sie die Auswahl unzähliger Vorlagen, aus denen Sie wählen können und
  • gestalten Sie damit nicht nur eine Karte zum Danke sagen, sondern auch ein kleines Andenken, dass der Empfänger aufbewahren kann.
Aber auch E-Cards bieten viele Vorteile – nur ist diese Variante leider genauso schnelllebig wie das Internet selbst und so verpufft ihre Wirkung deutlich schneller, als mit einer Karte aus Papier. Darüber hinaus verfügen immer noch nicht Menschen über die technischen Mittel, sich eine E-Card anzusehen – und sie wollen doch schliesslich sicher gehen, dass Ihre Karte auch beim Empfänger ankommt, oder?

Einmal sehen wir uns wieder

Wenn Anfang November die Bäume ihr buntes Kleid verlieren und das blühende Leben der Natur damit zu Ende geht, dann wird auch jedem von uns die Vergänglichkeit des Lebens bewusst. Kulturelle Bräuche zum Tod finden sich in allen Kulturen wieder. An Allerheiligen gedenken wir all den Lieben, die uns ein Stück vorausgegangen sind. Wir versinken in Gedanken und verbinden zugleich eine große Hoffnung. Die Hoffnung auf ein Wiedersehen in einer besseren Welt.

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Die häufigsten Bestattungsrituale in der Schweiz

Bestattungsrituale in der Schweiz.
Bis heute ist ungeklärt, wer dieses kurze Gedicht schrieb, aber es muss jemand gewesen sein, der wusste, dass die Zeit doch nicht alle Wunden heilt. Umso wichtiger ist es, dass die Beisetzung als Möglichkeit wahrgenommen wird, richtig  Abschied zu nehmen:

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